Von nichts kommt nichts.

von Markus Brogle

Ich könnte mich schlapp lachen.

Markus Vahlefeld vom Kontrafunk hat es geschafft mich in seiner Sendung Leib und Speise prächtig zu amüsieren. In seinem Newsteil, in dem er zunächst beklagt, dass sowohl der Römertopf wie das Weck-Glas pleite sind – also den Weg alles Ampelpolitischen bereits (voran-)gegangen sind, schafft er doch noch die Kurve zu etwas Erheiterndem.

Er zitiert eine Studie der Organisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals), die die Veganität bundesdeutscher Fussballarenen untersuchte.

Woher haben die das Geld für einen solchen Blödsinn?

Aber diese Frage, so wichtig sie auch ist, wird vom Ergebnis der Studie weit in den Schatten gestellt. Wer Einzelheiten erfahren will, hier ein Link zur Frankfurter Rundschau.

So beklagen wir gleich mit dem Ersatplatzierten des Rankings, dem Traditionsverein aus dem Revier, nämlich Schalke 04, dessen Abstieg in die zweite Bundeliga.

Und auch der Zweitplatzierte, die Dortmunder Borussen, konnten wie fast immer kein einziges Saisonziel erreichen und bleiben auch heuer der Meister der Herzen.

Es geht aber munter weiter mit den an ihren Zielen gescheiterten Vorzeigeveganern. So findet sich auf Platz 4 des PETA-Rankings der ebenso abgestiegene Hauptstadtverein, die Hertha. Die sind es ja gewohnt, ist es doch bereits ihr siebter Abstieg.

Einzig Mainz 05, die sich auf den dritten Platz des Rankings vorgeschoben haben, können mit einem respektablen 9. Platz in der Abschlusstabelle einigermaßen zufrieden in den Sommerurlaub gehen.

wen juckts?

Nun interessiert mich Fussball ja nicht die Bohne, und vegane Ernährung noch weniger. Aber der Schluss, den Markus Vahlelefd zieht hat mir beim Autofahren fast das Lenkrad aus den Händen gerissen, obwohl ja eigentlich zwingend logisch.

Von nichts kommt ja bekanntlich nichts.

Bilder von OpenClipart-Vectors und von Marijana auf Pixabay / Bildkomposition MB

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